Deutschland
Der Wanderungssaldo für Ausländerinnen und Ausländer ist 2015 auf einen neuen Rekordstand gestiegen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer ersten Schnellschätzung mitteilte. Demnach lag die Nettozuwanderung bei 1,14 Millionen Menschen. Dagegen war der Wanderungssaldo für deutsche Staatsbürger bereits das zehnte Jahr in Folge negativ (-26.441).

Die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland dürfen sich über eine kräftige Rentenerhöhung freuen. Ab dem 1. Juli 2016 werden die Renten laut Angaben des Bundesarbeitsministeriums in Westdeutschland um 4,25% angehoben, in Ostdeutschland um 5,95%. Damit beträgt der aktuelle Renten-Wert im Osten nun 94,1% des Westwertes (bisher: 92,6 Prozent).

Der öffentliche Schuldenstand ist laut Destatis weiter gesunken. Zum Ende des letzten Jahres lagen die Verbindlichkeiten von Bund, Ländern und Gemeinden bei insgesamt 2,03 Billionen Euro. Während Bund und Länder im Vergleich zum Vorjahr ihre Schulden um 1,8% bzw. 0,7% reduzierten, stieg die Verschuldung der Kommunen um 3,8% an.

Laut dem jüngsten Vermögensbericht der Deutschen Bundesbank besitzen die deutschen Haushalte im Durchschnitt 214.000 Euro (Stand 2014). Allerdings ist das Vermögen sehr ungleich verteilt. So besitzen die reichsten 10% der Bevölkerung rund 60% des Vermögens.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zumindest leicht aufgehellt. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im März nach zuvor drei Rückgängen wieder etwas gestiegen. Er liegt jetzt bei 106,7 Punkten. Der Composite-Einkaufsmanagerindex liegt unverändert bei 54,1 Punkten. Das reicht aber noch nicht aus, um auf Basis der gleitenden 3-Monats-Durchschnitte eine echte Trendwende erkennen zu lassen.

Eurozone
Auch die Stimmung in der Eurozone hat sich etwas verbessert. Der Composite-Einkaufsmanagerindex stieg im März um 0,7 Punkte. Dennoch zeigt der Trend (auch hier wieder auf Basis des gleitenden 3-Monats-Durchschnitts) weiter nach unten.

Brexit
Das im Juni stattfindende Referendum über die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens ist auf der Insel das alles bestimmende Thema. Aber welche Rolle spielt der Brexit für den Rest Europas? Der Economist hat die Meinungsumfragen dazu in einem Chart zusammengefasst:
CHART: Who cares about #Brexit? Outside U.K., Poland and Spain do. Solvenia? Not so much. https://t.co/5kBgZxtaoi pic.twitter.com/cCCwsJk08b
— Hamilton Place (@HPSInsight) 23. März 2016
Ukraine
Der Bürgerkrieg in der Ukraine hat auch wirtschaftlich schwere Schäden verursacht. Im Gesamtjahr 2015 ist die Wirtschaftsleistung des Landes um fast zehn Prozent eingebrochen. Hier die realen Wachstumsraten für die einzelnen Quartale im Vergleich zum Vorjahresquartal:
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Quelle: tradingeconomics.com
Ungarn
Ungarns Zentralbank hat den Leitzins auf ein neues Rekordtief abgesenkt. Er liegt jetzt bei 1,2% (vorher 1,35%).
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source: tradingeconomics.com
Finanzmärkte
Die Terroranschläge in Brüssel haben auch die Börsen belastet. Vor allem die europäischen Aktienmärkte zeigten nach den Anschlägen nach unten.

Die Ölpreise haben ebenfalls nachgegeben (mehr zu den Ölpreis-Entwicklungen der letzten Monate finden Sie in dieser Analyse von James Hamilton).

Vermischtes
Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung hat die Berichterstattung deutscher Medien zur Griechenland-Krise im letzten Jahr genauer analysiert. Demnach hätten die deutschen Medien oft unausgewogen und oberflächlich berichtet. Hier die Ergebnisse für die einzelnen Medien:

Die weltweiten CO2-Emissionen sind 2015 bereits das zweite Jahr in Folge nicht mehr gestiegen. Dennoch konnte die Weltwirtschaft wachsen. Das bedeutet, dass sich die Entkopplung von globalem Wachstum und dem dafür benötigten Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen weiter fortsetzt. In diesem Sinne: Frohe Ostern!







































