Wahlprogramm

Die AfD ist keine Partei der “kleinen Leute”

Nach dem Abflauen der Berichterstattung über die Flüchtlingskrise versucht die AfD, sich sozialer zu geben, um neue WählerInnen anzusprechen. Überzeugen kann der Versuch aber nicht, wie eine Analyse ihres Wahlprogramms zeigt.

Foto: JouWatch via Flickr (CC BY-SA 2.0)

Kommentare
Kommentare zu
Die AfD ist keine Partei der “kleinen Leute”

Dirk

Vielen Dank. Der Artikel ist mir sehr leicht verständlich. Mir ist hilfreich, den neoliberalen Gehalt der rechten Positionen zu erkennen, die einen Gegensatz von innen und außen an der Stelle dessen von oben und unten (= reich und arm) konstruieren. Dabei muss man noch beachten, dass auch der von innen und außen lügnerisch ist, denn die AfD spricht sich nicht gegen Investitionen im Ausland aus. D.h. für die “oben” sollt ein Gegensatz von innen und außen keineswegs gelten. Der könnte ja heißen, die reichen lebten in “Schicksals-“gemeinschaft mit den Armen, da sie gezwungen wären, nur im Inland zu investieren (oder sonst gar nicht). Davon ist bei AfD keine Rede, weil ja damit die prinzipielle Beschränktheit der kapitalistischen Wirtschaftsweise eher sichtbar würde.