„Rente mit 63"

Wie sich eine Abschaffung der abschlagsfreien Frührente auf den Arbeitsmarkt auswirken würde

Die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Frührente ist auch innerhalb der Bundesregierung hoch umstritten. Wie ist das potenzielle Ende der „Rente mit 63″ aus arbeitsmarktpolitischer Sicht zu bewerten? Eine Analyse von Ulrich Walwei.

Bild: Pixabay

2015 wurde die Altersgrenze für eine vorzeitige Rente nach 45 Beitragsjahren für die vor 1953 Geborenen auf 63 Jahre abgesenkt. Aus diesem Sachverhalt resultierte der im politischen Raum häufig verwendete Begriff der „Rente mit 63“. Die von der Bundesregierung eingesetzte Alterssicherungskommission hatte jüngst empfohlen, diese Möglichkeit eines vorzeitigen Rentenzugangs abzuschaffen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wollte dieser Empfehlung zunächst folgen, erhielt aber in den letzten Wochen erheblichen Widerstand – auch und gerade aus den eigenen Reihen. Am Wochenende signalisierte die CDU-Führung nun erstmals, den Abweichlern entgegenkommen zu wollen.

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