Klimawandel

Wie man Basel III grün machen kann

Unter dem derzeitigen Regulierungsrahmen ist es schwierig, die sogenannte „grüne Finanzierungslücke“ zu schließen. Allerdings gibt es einige praktikable Maßnahmen, mittels derer die Finanzaufsichtsbehörden den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft unterstützen könnten. Eine Analyse von Paola D’Orazio und Lilit Popoyan.

Wie kann man Banken grüner machen? Bild: Pixabay

Das Bewusstsein für klimabedingte Finanzrisiken hat in den letzten Jahren zugenommen. Aufgrund ihrer möglichen Auswirkungen auf das Finanzsystem und die Finanzstabilität im Allgemeinen debattieren sowohl Wissenschaftler als auch Politiker darüber, sie in das Mandat der Zentralbanken aufzunehmen.

Vor allem in Europa intensivierte sich die politische Debatte kontinuierlich – und hat zu ersten konkreten Schritten geführt. So befürwortete das Financial Stability Board die Einrichtung der Task-force on Climate-Related Financial Disclosures. Die EU-Kommission rief eine High-Level Expert Group ins Leben.  Zudem schlossen sich knapp zwei Dutzend Notenbanken im Network of Central Banks and Supervisors for Greening the Financial System zusammen.

Schließung des „Green Finance Gap“

Verschiedene Ökonomen weisen darauf hin, dass in den von hohen Kapitalkosten geprägten Sektoren Bau, Industrie, Verkehr und Energie erhebliche Mehrinvestitionen erforderlich sind, um einen „grünen Strukturwandel“ zu fördern. Diese „grüne Finanzierungslücke“ („Green Finance Gap“) stellt ein ernsthaftes Hindernis für die Erreichung der Klimaziele und einen „grünen” technologischen Fortschritt dar.

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