EU-Mittelstandspolitik

Es braucht mehr als den kleinsten gemeinsamen Nenner

Die EU-Kommission hat einen Plan für den Wiederaufbau der europäischen Wirtschaft nach der Corona-Krise vorgelegt. Unabhängig davon wäre jetzt aber auch der richtige Zeitpunkt, um die bisherige kleinteilige KMU-Förderpolitik durch eine zukunftsweisende Mittelstandspolitik abzulösen. Ein Beitrag von Friederike Welter und Hans-Jürgen Wolter.

Der europäische Binnenmarkt ist im Idealfall mehr als die Summe der Inlandsmärkte seiner Mitgliedstaaten. Bild: Pixabay

Der europäische Binnenmarkt ist für alle EU-Mitgliedstaaten nicht nur in normalen Zeiten wichtig, sondern auch elementar für die Überwindung der Corona-Krise. Basierend auf dieser Grundüberzeugung hat die EU-Kommission Ende Mai einen Entwurf für ein Wiederaufbaupaket in Höhe von 750 Milliarden Euro vorgelegt. Ziel ist es, den Regionen und Branchen in den EU-Mitgliedstaaten finanziell zu helfen, die durch die Folgen der Corona-Krise ökonomisch besonders getroffen wurden.

Zugleich haben Deutschland, Portugal und Slowenien ein gemeinsames Programm für ihre jeweiligen EU-Ratspräsidentschaften (1. Juli 2020 – 31. Dezember 2021) vorgelegt, mit dem sie unter anderem die Resilienz des Binnenmarkts in Krisenzeiten stärken als auch die KMU-Strategie der Kommission weiterentwickeln wollen.

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