Kommentar

Die finanzpolitischen Bruchlinien des europäischen Energieschocks

Europas Regierungen haben bislang mehr als elf Milliarden Euro an fiskalischen Maßnahmen zugesagt, um Haushalte und Unternehmen zu entlasten. Dabei lassen sie jedoch die Lehren der Vergangenheit und langfristige Ziele außer Acht.

Bild: Pixabay

Die durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran ausgelöste weltweite Krise hat erneut gezeigt, wie anfällig Europa gegenüber fossilen Brennstoffen ist. Die neue Energiekrise hat seit Kriegsbeginn zu einem Anstieg der Diesel- und Benzinpreise in ganz Europa um durchschnittlich 26% bzw. 12% geführt. Der wichtigste europäische Referenzpreis für Erdgas – der TTF – erlebte eine erneute Volatilitätswelle und verdoppelte sich in den ersten Kriegswochen von 30 auf 60 Euro pro Megawattstunde, bevor er sich bei etwa 40 Euro stabilisierte.

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