Populismus

Der Mittelstand als Transformator

Populismus gedeiht oft in Regionen mit Krisenerfahrungen, Abwanderung und Perspektivlosigkeit. Gerade dort kann der Mittelstand eine Schlüsselrolle spielen, um wirtschaftliche Stabilität, Zusammenhalt und neue Zukunftsperspektiven zu schaffen.

Bild: Pixabay

Populisten gewinnen häufig in Regionen Zustimmung, in denen die Menschen mehrfach mit schwerwiegenden Wirtschaftskrisen konfrontiert wurden und in denen die Arbeitslosigkeit, Abwanderung und Perspektivlosigkeit hoch sind. (Wirtschafts-)Politische Initiativen, diese Situation zu ändern, führen oftmals nicht zum Erfolg, weil die Menschen vor Ort diese als von „außen aufgezwungen“ wahrnehmen bzw. einen Wandel im Hinblick auf mögliche „gravierende individuelle Auswirkungen“ ablehnen – sie sehen sich und ihre Region als „Verlierer“. Um dennoch dem aktuellen Zustand etwas Vertrautes entgegenzusetzen, erinnern sie sich an die „gute alte Zeit“ und klagen über deren Bedeutungslosigkeit in der Gegenwart. Dadurch wird zwar das Gefühl der Verbundenheit in der aktuellen scheinbar ausweglosen Situation verstärkt, zugleich erschwert dies aber auch den notwendigen Blick nach vorne.

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