Volkswirtschaftslehre

Der flexible Pragmatismus – (k)ein neues Paradigma?

In den letzten Jahren ist die Wirtschaft mit diversen neuartigen Krisen konfrontiert gewesen – und mit ihr die Ökonomenszene. Eine neue Studie hat nun untersucht, wie sich die wirtschaftswissenschaftlichen Debatten in der jüngeren Vergangenheit verschoben haben.

Die jahrzehntelang vorgenommene Gleichsetzung der Volkswirtschaftslehre mit neoliberaler Wirtschaftspolitik ist in vielen Fällen der Hintergrund für eine umfassende Kritik an der selbsternannten „Königin der Sozialwissenschaften“ gewesen. Die Kritik wurde besonders seit der Wirtschafts- und Finanzkrise (2008) und der darauf folgenden Euro-Krise (2010)  an der ein oder anderen Stelle zwar etwas zu scharf und pauschal formuliert, ist aber in ihrem grundlegenden Anliegen durchaus berechtigt. Seitdem die Kritik mit dem Netzwerk Plurale Ökonomik eine institutionelle Heimat gefunden hat, konnten einige Bestrebungen zur Pluralisierung der Volkswirtschaftslehre umgesetzt werden, auch wenn sich immer wieder auch große Beharrungstendenzen zeigen.

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