Gesellschaft

Wie in Zeiten multipler Krisen die Lebenszufriedenheit leidet

Pandemie, Krieg, Energiepreisschock und Klimafolgen haben die Lebenszufriedenheit in Deutschland deutlich belastet, wie neue Daten zeigen. Besonders einkommensschwache Haushalte und Alleinerziehende wurden länger und stärker getroffen.

Für viele Menschen gilt die die COVID-19-Pandemie als die prägendste Krise der jüngeren Vergangenheit. Sie wirkte sich ab 2020 über mehrere Jahre auf die Gesellschaft und deren Alltag aus. Dadurch ist es nicht verwunderlich, dass in dieser Zeit die Lebenszufriedenheit vieler Menschen gegenüber vor der Pandemie sank.

Mit dem Abflachen der pandemischen Lage ging allerdings eine weitere Krise einher: 2022 griff Russland die Ukraine an, weswegen zahlreiche Personen aus der Ukraine flohen, auch andere Europäerinnen und Europäer ihr Leben als unsicherer empfanden und letztlich auch die Wirtschaft durch geänderte Handelsbeziehungen und die folgende Inflation litt. Auch die Klimakrise bleibt für viele Deutsche präsent, nicht zuletzt wurde die Bevölkerung 2021 durch die Flutkatastrophe im Ahrtal erschüttert.

Anhand dieser Jahresdaten wird deutlich, dass solch einschneidende Krisen gleichzeitig verlaufen, weswegen auch von multiplen Krisen die Rede ist. Wie geht die Bevölkerung damit um? Erholt sie sich von einer Krise, bevor die nächste einsetzt? Und welche Bevölkerungsgruppen erholen sich langsamer als andere?

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