Lohnindexierter Krisenausgleich

Eine Hybrid-Lösung für Deutschlands Nachfrage-Problem

Deutschland steckt seit Jahren in einer Nachfrageschwäche – und ein neuer Öl- und Preisschock könnte die Rezession weiter verschärfen. Mit einem innovativ konzipierten Krisenausgleich könnte die Kaufkraft der Arbeitnehmer geschützt und die Binnennachfrage stabilisiert werden. Ein Beitrag von Christian Delere.

Bild: Pixabay

Deutschland befindet sich seit drei Jahren in einer Rezession. Die Bundesbank etwa spricht von „unterausgelasteten gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten“. Damit ist die ökonomische Diagnose eindeutig: Es gibt schon seit längerem ein Nachfrage-Problem. Vor dem Hintergrund des Irankriegs droht nun ein Angebotsschock mit steigenden Preisen und potenziell steigenden Zinsen. Ein solcher Preisschock schiebt zusätzliche Nachfrage weg von der deutschen Wirtschaft hin zu den Ölproduzenten, während steigende Zinsen sowohl Investitionen als auch Konsum dämpfen und die Rezession weiter verschärfen.

Es braucht nun eine Lösung, die die Bürger vor ökonomischer Unsicherheit schützt und die Nachfrage stabilisiert. Der hier vorgeschlagene Ansatz bietet eine solche Möglichkeit und ermöglicht es dem Staat, darüber hinaus gezielte Entlastungen der wirtschaftlichen Akteure vorzunehmen.

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