Economists for Future

Warum sich Märkte nicht „umpolen“ lassen

Alternative Wirtschaftsweisen wollen die Wirtschaft stärker an Gemeinwohl, Bedürfnissen und demokratischer Teilhabe ausrichten. Märkte erzeugen jedoch systemische Wettbewerbszwänge, die solche normativen Ansprüche nur begrenzt zulassen.

Bild: CALIN STAN via Unsplash

Unsere Gesellschaft befindet sich inmitten eines tiefgreifenden Transformationsprozesses. Im Zentrum steht die Wirtschaft – und die Suche nach Wegen zur Nachhaltigkeit. Die nächsten Jahre werden entscheiden, inwiefern dieser Wandel by disaster geschieht oder uns by design gelingt.

Die Debattenreihe #econ4future widmet sich den damit verbundenen ökonomischen Herausforderungen und diskutiert mögliche Lösungsansätze. Die Beiträge analysieren Engführungen in den Wirtschaftswissenschaften und Leerstellen in der aktuellen Wirtschaftspolitik. Zugleich zeigen sie Orientierungspunkte für ein zukunftsfähiges Wirtschaften auf und geben Impulse für eine plurale Ökonomik, die sozial-ökologische Notwendigkeiten ernst nimmt.

Die Kooperation mit Economists for Future e.V. begann im September 2019. Seitdem erscheint jährlich eine neue Staffel mit wechselnden Themenschwerpunkten. Die siebte Ausgabe widmet sich der Frage, wie sich soziale Sicherheit im Spannungsfeld von Klimakrise und wirtschaftlicher Transformation neu denken lässt. Was braucht es aus ökonomischer Perspektive, um sozialer Spaltung sowie dem Erstarken autoritär-nationalistischer Tendenzen entgegenzuwirken? Und wie können Wohlfahrtsstaat, Eigentumsverhältnisse, Versorgungssysteme und Institutionen so gestaltet werden, dass demokratischer Zusammenhalt, ökologische Stabilität und ökonomische Resilienz gestärkt werden?

Alle bisher erschienenen Beiträge der Economists for Future-Reihe finden Sie hier.

Trotz vielfältiger Bemühungen ist es bislang nicht gelungen, unsere Wirtschaftsweise auf einen nachhaltigen Pfad zu bringen. Zunehmend geraten daher neue Konzepte und Akteure einer „alternativen Ökonomie“ in den Blick, denen teilweise ein hohes transformatives Potenzial unterstellt wird. Trotz ihrer Unterschiede liegt ihnen die gemeinsame Idee zugrunde, wirtschaftliches Handeln in sozial-ökologische Kontexte einzubetten, indem alternative Organisationsformen der Produktion und Konsumtion entwickelt und praktiziert werden. Der Dominanz bestimmter grundlegender ökonomischer Kategorien wie Markt, Wachstum und Gewinnmaximierung stehen sie kritisch gegenüber und halten diesen alternative Modelle entgegen.

Vor diesem Hintergrund lassen sich alternative Wirtschaftsweisen auch als Reaktionen auf wachsende Unsicherheiten im Zuge ökologischer und ökonomischer Transformationsprozesse lesen. Sie thematisieren dabei immer auch die institutionellen Bedingungen und Logiken, unter denen solche Transformationsprozesse stattfinden. Sie scheinen das Potential zu haben, auch die bestehende ökonomische Ordnung und Kultur zu transformieren.

Bislang jedoch haben sie dies nicht erreicht. Im Folgenden wird daher diskutiert, inwiefern die normativen Ansprüche alternativer Wirtschaftsweisen innerhalb bestehender Marktinteraktionsverhältnisse realisiert werden können – und wo deren systemische Grenzen liegen.

Die Werte und Normen alternativer Wirtschaftsakteure

Unter den verschiedenen Ansätzen alternativer Wirtschaftsweisen nehmen die Gemeinwohlökonomie und die Solidarische Ökonomie eine besondere Stellung ein, da sie ihre normativen Leitbilder explizit machen und anhand von Fragen der Gerechtigkeit und des guten Lebens zumindest ansatzweise ausarbeiten. Dadurch ist nicht erst eine aufwendige Rekontruktion der normativen Grundlagen notwendig.

Bei der ethischen Frage nach der Sinnhaftigkeit unseres Wirtschaftens knüpfen Akteure alternativer Wirtschaftsweisen an Debatten des guten Lebens an. So wird beispielsweise von der Solidarischen Ökonomie eine Orientierung des Wirtschaftens an den Bedürfnissen der Menschen gefordert und der Orientierung am monetären Gewinn als Alternative gegenübergestellt. Diese Orientierung an den Bedürfnissen der Menschen soll zu einer höheren Lebensqualität beitragen (Embshoff et al. 2017). Stellen wir uns die Frage nach dem Sinn unseres Lebens, so fragen wir nach dem Wesentlichen, das unser Leben ausmacht/ausmachen sollte. Wir entwerfen eine Konzeption des guten Lebens, das wir als Zweck an sich betrachten.

Bei Fragen nach der richtigen Gestaltung unseres Wirtschaftens kommen wir um Antworten auf Fragen des guten Lebens nicht herum. Während in Teilen der Philosophie in Fragen der Gerechtigkeit ein Konsens für möglich erachtet wird und daher mit Aussagen zur Gerechtigkeit ein hoher Allgemeingültigkeitsanspruch erhoben wird, ist dies in Fragen des guten Lebens nicht der Fall. Zugleich ist die Tatsache, dass mit diesen Antworten stets ein geringerer Begründungsanspruch verbunden ist als im Falle von Gerechtigkeit, kein Grund davor zurückzuschrecken. Schließlich bedeutet dies andererseits nicht, dass der Begründungsanspruch ganz aufgegeben werden muss. Die Begründungen der normativen Grundlagen einer ökonomischen Theorie ist stets aus der Perspektive eines Teilnehmers an Diskursen formuliert. Sie ist daher immer als vorläufig in Bezug auf die Weiterführung der Diskurse zu begreifen und damit stets durch Defizite gekennzeichnet. Man fängt dabei jedoch nie bei Null an, sondern bezieht sich immer schon auf bereits stattgefundene Diskurse und vorgebrachte Argumente.

Sowohl die Gemeinwohlökonomie mit ihrem Begriff Gemeinwohl (= das allgemeine Wohl), als auch die Solidarische Ökonomie mit ihrer Rede vom guten Leben für alle, verweisen damit auf Gerechtigkeitsansprüche. Es sollen alle (gleichermaßen?) vom Wirtschaften profitieren. Allerdings entstehen Fragen der Verteilungsgerechtigkeit dann, wenn sich konfligierende Ansprüche gegenüber stehen.

Eine Konkretisierung der Gerechtigkeitsvorstellungen, die auch mögliche Konflikte erfasst, erfolgt im Falle der Gemeinwohlökonomie vor allem in der entwickelten „Gemeinwohlmatrix“. Darin finden sich unter anderem Forderungen auf Ebene der materiellen Verteilungsgerechtigkeit, wie eine maximale Einkommensspreizung (Felber 2010). Über Fragen der Verteilungsgerechtigkeit hinaus wird die gleichberechtigte Teilhabe in der Gemeinwohlökonomie und in besonderem Maße auch in der Solidarischen Ökonomie als unabdingbare Grundbedingung von Gerechtigkeit angesehen. So werden in der Gemeinwohlökonomie sowie der Solidarischen Ökonomie die demokratische Mitbestimmung in wirtschaftlichen Arbeitszusammenhängen eingefordert (Embshoff et al. 2017).

Diese normativen Ansprüche bilden den Maßstab, an dem sich alternative Wirtschaftsweisen später auch in ihren Marktinteraktionen messen lassen müssen.

Kritik an „Logiken“ der bestehenden Wirtschaft

Zusätzlich zu den philosophischen Fragen der Sinnhaftigkeit und der Gerechtigkeit unseres Wirtschaftes wird von Akteuren alternativer Wirtschaftsweisen zurecht auch eine gesellschaftstheoretische Ebene angesprochen. Akteure alternativer Wirtschaftsweisen nehmen naturgemäß auch die marktförmig organisierten Handlungszusammenhänge in den Blick.

Kennzeichnend für alle Ansätze ist, dass sie die bestehenden Wirtschaftsstrukturen mit ihren ausgemachten „Logiken“, wie der „Gewinnlogik“ und der „Logik der Konkurrenz“, scharf kritisieren (Felber 2010, Giegold/Embshoff 2007). Diese „Logiken“ werden beispielsweise von der Gemeinwohlökonomie verantwortlich gemacht für eine Vielzahl an attestierten Krisen: u. a. die Sinnkrise, die Verteilungskrise, die Klimakrise sowie die Demokratiekrise. Die „Logik“ des Gewinns und der Konkurrenz sollen daher „außer Kraft gesetzt“ und durch Gemeinwohl und Kooperation ersetzt werden (Felber 2010). Die Solidarische Ökonomie möchte die Solidarität, definiert als die Orientierung an den Bedürfnissen der Kooperationspartner, an die Stelle der Gewinnlogik setzen (Giegold/Embshoff 2007). Damit wird eine Veränderung in den Marktinteraktionsverhältnissen selbst angestrebt.

In der Bewegung der Solidarischen Ökonomie finden sich jedoch durchaus unterschiedliche Strömungen. Während manche vor allem, wie die Gemeinwohlökonomie, eine Veränderung in den Marktinteraktionsverhältnissen anstreben, plädieren andere für deren weitgehende Aufhebung. So zielt beispielsweise die Bewegung der Umsonstökonomie mit ihrem Slogan „Teilen, nicht tauschen!“ auf eine Ersetzung des Marktes durch gänzlich andere Koordinationsmechanismen ab (Habermann 2018).

Um beurteilen zu können, ob und in welchem Ausmaß die Ansprüche an eine anders bestimmte Sinnhaftigkeit unseres Wirtschaftens innerhalb bestehender Marktinteraktionsverhältnisse verwirklicht werden können, werden im Folgenden die systemischen Handlungszusammenhänge auf Märkten genauer betrachtet.

Die systemischen Wirkungen des Marktes

Was genau verstehen wir unter „dem Markt“ und inwiefern ist dieser durch eine näher zu bestimmende systemische Steuerung geprägt? Was macht die „Logik des Gewinns“ bzw. die „Logik der Konkurrenz“ aus?

Ganz im Sinne der ökonomischen Standardauffassung soll hier unter dem Markt zunächst das Geflecht von Tauschbeziehungen verstanden werden, in dem Güter und Dienstleistungen durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage alloziert werden. Der Tausch ist dabei stets ein geldvermittelter Tausch. In der ökonomischen Theorie wird davon ausgegangen, dass im Markt durch den Tausch niemand schlechter gestellt wird als vorher (pareto-superior). Diese Annahme ist bereits in der Konzeption des Marktes als geldvermittelter Tausch impliziert. Denn mit Tausch ist stets ein freiwilliger Tausch, im Sinne von gewaltfrei, gemeint. Zudem werden in der ökonomischen Theorie die Marktteilnehmer als homines oeconomici konzipiert, die einem Tausch nur dann zustimmen, wenn er für sie vorteilhaft, oder zumindest nicht unvorteilhaft ist.

Entsprechend dieses Konzeptes muss ein Tausch per definitionem pareto-effizient sein. Dies gilt selbstverständlich nur für den Idealtyp Markt. Dagegen glaubt kaum ein/e Ökonom/in heute daran, dass alle realen Märkte die Eigenschaften eines „idealen Marktes“ aufweisen. Ganz im Gegenteil: Ein Großteil der ökonomischen Theorie beschäftigt sich heute mit „Marktversagen“ oder auch „Marktverzerrungen“. Das „Versagen“ des Marktes wird dabei als Abweichung vom Idealtyp des Marktes definiert. Damit wird dieser Idealtyp zum Soll-Zustand. Das Marktprinzip selbst kann folglich nicht versagen (Egan-Krieger 2021). Der logische Idealtyp des Marktes (die Marktlogik) stellt ein theoretisches Modell davon dar, wie Märkte funktionieren sollen. Dieses Modell gilt unabhängig von Zeit und Ort und kann mehr oder weniger verwirklicht sein.

Die Frage, die sich dann stellt, lautet, ab wann wir von einem sich selbst regulierenden Markt mit einer spezifischen systemischen Steuerung sprechen. Während in traditionellen Gesellschaftsformen wirtschaftliche Tätigkeiten noch in moralische und institutionelle Kontexte eingebunden waren, fand mit der Industrialisierung zunehmend eine Entkopplung des modernen Wirtschaftssystems von der Lebenswelt statt.

Diese Entwicklung wurde von Karl Polanyi als „große Transformation“ bezeichnet. Der entscheidende Schritt ist für Polanyi dabei der von einzelnen, gesellschaftlich eingebetteten Märkten zu einer Marktwirtschaft, in der ein sich selbstregulierender Markt vorherrscht. In diesem Prozess wurden Arbeit, Boden und Kapital zu Waren transformiert, die gekauft und verkauft werden können. Max Weber beschreibt die damit verbundene neue Denk- und Handlungsweise als den „Geist des modernen Kapitalismus“ (Weber 2004 [1920]).

Diese Entwicklung lässt sich nicht nur historisch, sondern auch systemtheoretisch fassen – etwa mit Blick auf Jürgen Habermas’ Unterscheidung von sozialer und funktionaler Integration. Mit der Entstehung eines sich selbst regulierenden Marktes wird nach Habermas im Bereich der Wirtschaft die normative Sozialintegration von der funktionalen Systemintegration abgelöst. Im Subsystem Wirtschaft wird wirtschaftliches Handeln somit zunehmend nicht mehr über soziale Verständigung, sondern über das Austauschmedium Geld koordiniert. Das Wirtschaftssystem regelt den Austausch mit seinen sozialen Umwelten ebenfalls über das Medium Geld. Diese systemische Form der Koordination verringert den Aufwand an Kommunikation und ermöglicht damit eine hohe Komplexität wirtschaftlicher Prozesse (Habermas 1981).

Die oben skizzierte Markttheorie sowie Habermas Gesellschaftstheorie helfen zu verstehen, warum Marktakteur:innen einem strukturellen Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind, der häufig als „Sachzwang“ wahrgenommen wird. Die systemische Koordination wirtschaftlichen Handelns auf dem Markt über das Medium Geld nimmt letztlich die Form eines Wettbewerbs an. Dieser entsteht dadurch, dass Marktteilnehmer ihre Tauschbeziehungen wechseln können. Jeder Wechsel eines Tauschpartners setzt andere Marktteilnehmer unter Wettbewerbsdruck – auch dann, wenn dieser im Einzelfall gering ist. In der Summe verdichten sich diese Wechselwirkungen zu einem dauerhaften Wettbewerbsdruck, der Unternehmen dazu zwingt, wettbewerbsfähig zu bleiben (Thielemann 2010).

Zusammengefasst erzeugen Märkte damit systemische Wettbewerbszwänge, die sich dem individuellen Wollen einzelner Akteure weitgehend entziehen.

Einbettung und Begrenzung von Märkten

Die systemischen Wirkungen des Marktes lassen auf den ersten Blick die Idee der Gemeinwohlökonomie, nämlich das Unternehmensziel Gewinnmaximierung durch Gemeinwohl zu ersetzen, illusorisch erscheinen. Handelt es sich um eine „utopische“ Position, die durch eine „pragmatischere“ ersetzt werden sollte?

Die Tatsache, dass in einem sozialen Interaktionszusammenhang wie dem Markt die Handlungskoordination systemisch über den Wettbewerb erfolgt, schließt jedoch keineswegs Handlungstypen aus, die auf kommunikativem Wege auf eine Verständigung abzielen. Im Prinzip kann sich also jede/r Marktteilnehmer/in entscheiden, trotz der systemischen Wirkungen („Sachzwänge“) des Marktes ethisch legitim zu handeln. Es handelt sich somit keineswegs um eine „unmögliche“ Handlungsoption.

Damit existiert für Unternehmen, wollen sie zum Beispiel entsprechend der Gemeinwohlökonomie wirtschaften, bereits unter den jetzigen wirtschaftlichen Bedingungen ein Handlungsspielraum – allerdings ein begrenzter. Wie stark Märkte durch Wettbewerb gesteuert werden, ist eine Frage des Grades. Damit besteht neben der Möglichkeit einer Begrenzung (versus Ausweitung), stets auch die Möglichkeit der Einbettung (versus Intensivierung) des Marktes. Es geht mithin ebenfalls um die Frage, welche Rolle marktfremde Gesichtspunkte auch innerhalb von Märkten spielen sollten. Diese Perspektive wird in der Literatur als Einbettung von Märkten beschrieben (Streeck 2007; Deutschmann 2015).

Konsequenzen für eine alternative Wirtschaftspraxis

Von daher ist es im wohlverstandenen Interesse von ethisch integer agierenden Unternehmen, sich politisch für eine staatliche Regulierung des Marktes einzusetzen – im Sinne einer Einbettung des Marktes durch eine Begrenzung des Wettbewerbs. Nur wenn der Wettbewerbsdruck begrenzt wird, ist eine individuelle, ethisch begründete, Selbstbegrenzung für Unternehmen überhaupt zumutbar.

Allerdings lässt sich eine Marktwirtschaft durch solche Maßnahmen nicht grundlegend „umpolen“, wie es etwa im Konzept der Gemeinwohlökonomie vorgeschlagen wird. Die beschriebenen systemischen Wirkungen sind dem Markt inhärent. Sie lassen sich innerhalb von Märkten nicht gänzlich aufheben, sondern lediglich begrenzen.

Gerade deshalb sind die Bemühungen der Solidarischen Ökonomie, nicht-marktliche Wirtschaftsweisen zu erproben, eine wichtige Ergänzung. Wenn neben der Einbettung auch eine Begrenzung des Marktes angestrebt wird, braucht es alternative, nicht-marktliche Wirtschaftsweisen, die die Produktion in den vom Markt ausgeklammerten Bereichen gewährleisten können.

Welche Rolle eingebettete Märkte und nicht-marktliche Wirtschaftsweisen künftig jeweils spielen sollten, um in Zukunft ein sinnhaftes und gerechtes Wirtschaften zu ermöglichen, lässt sich nicht theoretisch vorab bestimmen. Dies erfordert vielmehr sowohl eine umfassende demokratische Willensbildung als auch ein umfassendes wirtschaftliches Experimentieren.

 

Zur Autorin:

Tanja von Egan-Krieger ist Fellow an der Denkfabrik für Wirtschaftsethik und promovierte Philosophin. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Wirtschaftsphilosophie, der Kritischen Theorie, der Nachhaltigkeitstheorie und von Degrowth.